Für die Herstellung von Schutzhandschuhen wird chrom- oder auch pflanzlich- und synthetisch gegerbtes Leder benutzt. Es stammt vom Rind, Büffel, Schwein, Ziege oder Schaf und hat durch seine unterschiedliche Struktur und Porendichte eine verschiedene Weichheit und Festigkeit.
Das Leder vom Rind, Büffel und auch vom Schwein ist so dick, dass es gespalten wird. Dadurch entstehen die äußere Schicht, das Narbenleder und die innere Schicht, das Spaltleder.
Das Narbenleder schützt auf Grund der geschlossenen Struktur besser gegen die Witterung und mechanische Einflüsse, während das Spaltleder durch seine raue Oberflächenstruktur einen höheren Abrieb und einen besseren Schutz gegen Wärme gewährleistet.
Bei der Herstellung von Leder für Handschuhe gilt es immer einen höchstmöglichen Schutz – sprich Lederstärke- zu verbinden mit einer größtmöglichen Weichheit zum Erhalt der Beweglichkeit der Hand. Die Weichheit und Geschmeidigkeit von Leder wird durch die Fettung erreicht. Im Gerbvorgang wird zunächst das körpereigene Fett entzogen, um die Haut haltbar zu machen und vor dem Verrotten zu schützen. Sodann wird wieder Fett und Öl hinzugefügt und das Leder wird gewalkt, damit es schön weich wird.

